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Proyecto Tetemachu
Mexiko
Mit der Zustimmung des Sekretariats der sozialen Entwicklung des Staates hat der Schweizer Peter Höltschi vor zwei Jahren in Yucatan, Mexiko, die Basis eines Handwerksprojekts gelegt.
Die Gruppe von Handwerkerinnen aus verschiedenen Gebieten Mexikos erlangen ihre Selbständigkeit Schritt für Schritt und hoffen bald selbständig exportieren zu können. Oft fertigen sie Hängematten der gleichen Farbe und Muster an und mit jedem Mal werden die Bewegungen geschickter, was für sie einen grossen Fortschritt darstellt. Die Handfertigkeit, die sie erreichen, gibt ihnen immer wieder neue Motivation, um noch bessere Qualität anzustreben. Die Frauen selbst geben ihr Wissen und Geschicklichkeit ihren Töchtern und Nachbarn weiter. So wird der Zusammenhalt, Austausch und die Bewahrung des Handwerks innerhalb der Familien erhalten.
Die Nachfrage nach den Hängematten wird immer grösser und die Frauen-Gruppen wachsen auch kontinuierlich. Zuerst gab es grosses Misstrauen, als der Schweizer Peter Höltschi den Frauen in Yucatan erzählen wollte, wie sie die Hängematten am besten fabrizieren. Doch nach und nach waren sie überzeugt, dass Qualität, Einheitlichkeit und eine transparente Administration zu Material, Arbeit, Geld und schliesslich zu einem guten Geschäft führen. Heute sind die Frauen bereits fähig, ihre eigenen Verkaufsverträge abzuschliessen.
Die Hauptziele des Projekts sind Mikrofirmen auf lokaler und regionaler Ebene zu formen, Arbeitsplätze mit existenzsicherndem Einkommen zu schaffen und vor allem randständige Frauen einzustellen. Die verschiedenen Gruppen von Frauen haben eigene Strukturen mit verschiedenen Aufgaben und Verantwortungen. Die Vorfinanzierungen von Peter Höltischi/el Tucan macht es den Frauen möglich, die Fäden für die Hängematte-Produktion zu kaufen.

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