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Asociación Chajul
El Quiché, Guatemala
In San Caspar Chajul, einem Dorf im westlichen Hochland Guatemalas, gründeten Kleinbauern 1975 eine Vereinigung mit dem Ziel, Rohkaffee gemeinsam zu vermarkten; doch sie wurde ein paar Jahre später als "kommunistische Genossenschaft" von der Armee zerstört. Ende der 1980er Jahre kehrte ein Teil der überlebenden Flüchtlinge zurück und gründete, in Zusammenarbeit mit einem katholischen Priester, die Asociación Chajul, die seit 1988 offiziell anerkannt ist und über eine eigene Exportlizenz verfügt.
Hauptziel der Vereinigung ist die nachhaltige Entwicklung der indigenen Dorfgemeinschaften. Chajul bietet den Mitgliedern zahlreiche Dienstleistungen an: dazu gehören Transport und Verarbeitung des Rohkaffees sowie Vermarktung von Kaffee zu korrekten Preisen; Apotheken, Gesundheitsberaterinnen und eine Naturheilklinik; Gemeinschaftsläden; Stipendien für den Schulbesuch, ein Bildungszentrum und vieles mehr. Ein Menschenrechtsbüro führt Untersuchungen und Beratungen durch und hilft den zurückgekehrten Flüchtlingen beim Erwerb von Landtiteln. Frauenförderung ist für Chajul ebenfalls sehr wichtig. In den Dörfern bildeten sich zahlreiche Frauengruppen. An diesen Einrichtungen und Leistungen ist auch der Faire Handel beteiligt, denn die Mehrpreiszahlungen tragen entscheidend zu deren Finanzierung bei.
Asociación Chajul produziert:
Espresso und Kardamom

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