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Manduvirá
Arroyos y Esteros, Paraguay
Das Leben im unwegsamen, isolierten Sumpfgebiet Arroyos y Esteros ist hart. Die Grundstücke sind relativ klein. Zudem fehlt es an Vermarktungsmöglichkeiten. Auf den unasphaltierten Strassen dauert die Fahrt nach Asunción (9O km) über zwei Stunden. Mangels Verdienstquellen müssen viele Bauern ihr Land verkaufen und in die Stadt ziehen.
Ausser Grundnahrungsmitteln für die Selbstversorgung erzeugen die Kleinbauern Ananas, Melonen, Tomaten, locote (eine Art Pfefferschote) und Zuckerrohr für den Verkauf.
Bei der Cooperativa de Producción Agroindustrial Manduvirá erzeugen 57 Mitglieder Zuckerrohr jeweils auf 1– 5 Hektaren. Während der Ernte, die sich über mehrere Monate erstreckt, hilft die ganze Familie mit; oft werden ausserdem SaisonarbeiterInnen angestellt.
Dank der Aufwertung des Zuckerrohrs durch biologische Anbaumethoden, der Verabeitung von zertifiziertem Zucker bei Otisa und der Vermarktung im Fairen Handel wird der Landflucht Einhalt geboten; inzwischen ist die Existenz von insgesamt rund 600 Bauernfamilien gesichert.
Manduvirá produziert:
Zucker für dieverse Riegel

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