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Conacado
Haina, Dominikanische Republik
Ein besonderes Anliegen von Conacado gilt den Frauen, deren Mitarbeit sich traditionell aufs Aufspalten der Kakaoschoten und Herausklauben der Bohnen beschränkt. CONACADO hat landesweit die Gründung mehrerer Frauenkooperativen gefördert. Drei davon beschäftigen 230 Frauen mit der Herstellung vielfältiger Produkte aus Kakao-"Abfällen" (z.B. Fruchtfleisch): Tierfutter, BIO-Dünger, Konfitüren und Bonbons... Diese Arbeit hat ebenso den Lebensunterhalt wie die soziale Anerkennung der Frauen verbessert.
Die "Confederación Nacional de Cacaocultores Dominicanos" entstand 1988 auf Initiative einer regionalen Bauernvereinigung. 1989 wurde CONACADO als nicht gewinnorientierter Dachverband offiziell anerkannt. 9 Regionalgruppen, die so gennanten "bloques", koordinieren die Produktion und Vermarktung von Rohkakao, der in 130 Dorfgenossenschaften von insgesamt rund 6500 Kleinproduzenten angebaut wird.
Hauptziel des Dachverbandes ist es, den Mitgliedern zu einem besseren Einkommen zu verhelfen. Gewöhnlich verkaufen die Kakaobauern den Zwischenhändlern unfermentierte Bohnen zu entspechend tiefen Preisen. CONACADO bezahlt für fermentierten Kakao rund 25% mehr. Ein weiteres Ziel ist die Produktion von BIO-Kakao, der weniger Kosten verursacht und 10% mehr einbringt. Als begleitende Massnahmen unterstützt CONACADO die Bauern mit Weiterbildungskursen und günstigen Krediten.
Conacado produziert:
Kakao für diverse Schokoladenprodukte

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