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Coopercaju
Serra Do Mel, Brasilien
1974 wurden im Rahmen eines staatlichen Entwicklungsprogramms in Serra Do Mel zugunsten von landlosen Kleinbauern Landstücke verteilt und 22 Siedlungen mit je 60 Häuser gegründet. Bereits 1975 gab die Regierung jedoch das Projekt auf; viele Familien zogen wieder weg, die andern verelendeten und liessen die Infrastrukturen verkommen. Zehn Jahre später entstand mit Unterstützung eines eigens dafür im Wallis gegründeten Solidaritätskommittees sowie des Wintherturer Vereines "Pro Serra do Mel" die brasilianische Organisation AACC-RN ("Assoçiacão de Apoio às Comunidades do Campo do Rio Grande do Norte"), die einen neuen Anfang möglich machte, indem sie den Bauern Verdienstmöglichkeiten verschaffte, bzw. den Anbau, die Verarbeitung und den Verkauf von Cajunüssen förderte. Dank der Zusammenarbeit mit claro - damals OS3 -, konnten bald schon Cajunüsse zu fairen Bedingungen exportiert und Gewinne erzielt werden, die einen wichtigen Beitrag an den Wiederaufbau leisteten und leisten.
Im Hinblick auf grösstmöglichste Eigenständigkeit der einheimischen Bevölkerung unterstützte AACC-RN die Gründung der Genossenschaft Coopercaju, die 1991 offiziell anerkannt wurde. 1997 und 1999 war Coopercaju Nutzniesser zweier mit EU-Geldern finanzierter Qualitätsanalysen, die im Auftrag von claro im Hinblick auf eine professionnelle Qualitätssicherung durchgeführt wurden.
Coopercaju produziert:
Cashewnüsse

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